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Ein langer Weg vom Gewerbe- zum Einzelhandelsstandort

Lange Zeit war den Sassenberger Bürgerinnen und Bürgern das Areal unter dem Begriff „Scheffer-Gelände“ bekannt. Hier war ein Sitz der Unternehmensgruppe Scheffer, die sich heute im nördlichen Gewerbegebiet von Sassenberg neu aufgestellt hat. Die ersten Gespräche mit dem damaligen Eigentümer wurden bereits im Jahr 2003 aufgenommen, also 12 Jahre vor Eröffnung des Marktes. Heute, ein Jahr nach Eröffnung, zeigt sich das Nahversorgungszentrum an der Hessel mit den Ankermietern EDEKA und Rossmann als ein wichtiger Bestandteil für den gewachsenen Stadtkern von Sassenberg. Es bildet das Gelenk zwischen dem Bereich „Klingenhagen“ und „Schürenstraße“.
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Das „Qualitätssichernde Verfahren“


Als Investor haben wir uns der Aufgabe gestellt, das Nahversorgungszentrum über ein „Qualitätssicherndes Verfahren“ zu realisieren. Mehrere Architekturbüros waren aufgefordert, eine stadtverträgliche Planung für das Areal zu finden. Schließlich handelte es sich um ein Schlüsselgrundstück für die Weiterentwicklung der Innenstadt. In enger Abstimmung mit den politischen Vertretern und den Mitarbeitern der Verwaltung haben wir eine der größten Baumaßnahmen der letzten Jahre in Sassenberg durchgeführt. Neben dem Nahversorgungszentrum im Stadtkern wurde durch den Bau eines Kreisverkehrs eine ideale Anbindung des Standortes an den gewachsenen Geschäftsbereich von Sassenberg geschaffen. Darüber hinaus sorgt eine Brücke über die Hessel für eine fußläufige Verbindung zwischen dem Marktplatz und dem EDEKA-Markt.
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Bewegung für Sassenberg – Bürgerbegehren und Bürgerentscheid


Es war zwar nicht das erste Mal, dass ein solches Vorhaben ein Bürgerbegehren auslöst, aber es war das Erste, das keine ausreichende Mehrheit dagegen fand. Mit dem Bürgerbegehren wurde versucht, den Aufstellungsbeschluss des Stadtrates rückgängig zu machen. Die politischen Vertreter blieben bei ihrer Entscheidung und so kam es am 18.11.2012 zum Bürgerentscheid. Im dann folgenden „Wahlkampf“ wurden von beiden Lagern alle Register gezogen. Das Ergebnis: Über 60 % der Wahlberechtigten haben sich für unser Vorhaben ausgesprochen.
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